Silverlight für Linux

vor 3 Jahren geschrieben in Linux
googlegroups

-für Dani-

Wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich Lovefilm Prime InstantVideo-Kunde. Dieses Video-Portal nutzt jedoch nicht Flash oder gar HTML5 zum Anzeigen der Videos, sondern die Microsoft-Entwicklung Silverlight.

Das ist nicht nur ärgerlich für Android-Nutzer, sondern auch für Linux-Menschen und somit auch für mich, da ich mich dazu entschlossen habe, meinen Laptop gegen ein Netbook zu tauschen, auf welchem LinuxMint 13 läuft.

Da ich auf dem Netbook nicht auf meine regelmäßige Dosis Streaming verzichten möchte, musste also eine Lösung gefunden werden, Silverlight auch unter Linux nutzen zu können.
Das Projekt Moonlight wurde ja schon vor einiger Zeit eingestellt, lief bei meinen Versuchen aber auch nie so richtig.

Also ab ins Netz und mal wieder suchen. Suchen. Und suchen. Und finden.

Die Lösung heisst Pipelight und simuliert, wenn ich das richtig verstanden habe, einen 2. Browser auf WINE-Basis im Hintergrund, während dem Browser ein Plugin vergegaukelt wird… oder so.

Ist ja auch eigtl. unwichtig, wenn man einfach nur Videos gucken möchte 😉

Die Installation war in meinem Fall relativ simpel. Nachfolgend die Zeilen, die nötig sind, um Pipelight zu installieren.

sudo add-apt-repository ppa:pipelight/stable
sudo apt-get update
sudo apt-get install --install-recommends pipelight-multi
sudo pipelight-plugin --update

Nun ist der Kram erstmal installiert, muss aber noch aktiviert werden.

sudo pipelight-plugin --enable silverlight

Hier wird eine Abfrage erscheinen, welche mit Y bestätigt werden muss und schon ist Silverlight aktiviert.
Wie man andere Plugins aktiviert, könnt ihr hier (engl.) nachlesen.

Als letzten Schritt muss man seinem Browser noch ein AddOn hinzufügen, mit welchem man den UserAgent, mit dem der Browser die Seite besucht, ändern kann.
Gerade Silverlight prüft vorab, ob es sich um einen Windows- oder Apple-Browser handelt und ermöglicht erst wenn dies zutrifft das Abspielen der Medien.

Hier 2 Vorschläge für Google Chrome bzw. Chromium und Mozilla Firefox.

Hat man das AddOn für seinen Browser installiert, wechselt man über die entsprechende Schaltfläche des PlugIns am besten auf einen Windows UserAgent.

Anschließend sollte dem Filmgenuss mit Silverlight nichts mehr im Wege stehen.

Viel Spaß!

Quelle: FDS-Team

Ubuntu Touch auf Nexus 7 installieren

vor 4 Jahren geschrieben in Android, Linux

Nun ist es also da: Ubuntu Touch

Entwickler und Neugierige können sich schon jetzt einen Eindruck verschaffen, wenn sie denn ein unterstützes Gerät  und ein wenig Mut besitzen 😉

Unterstütz werden derzeit folgende Geräte: Galaxy Nexus, Nexus 4, 7 und 10.

Bevor es losgehen kann, muss man sein Ubuntu Desktop noch ein wenig vorbereiten. Man muss nämlich ein weiteres Repository hinzufügen. Das geht am einfachsten über das Terminal per

sudo add-apt-repository ppa:phablet-team/tools

Anschliessend, um das PPA installieren zu können, gibt man folgende Befehle ein:

sudo apt-get update
sudo apt-get install phablet-tools android-tools-adb android-tools-fastboot

Sollte das Gerät noch gelocked sein, führen folgende Schritte zum Unlock

  1. Das Gerät starten, indem man den Power-Knopf und beide Lautstärke-Knöpfe gleichzeitig drückt, bis der Bootloader erscheint
  2. USB-Kabel anschliessen
  3. Terminal starten und sudo fastboot oem unlock ausführen
  4. Am Gerät muss nun akzeptiert werden, dass man dieses entsperren möchte
  5. Sobald das Gerät „Start“ auf dem Bildschirm anzeigt, kann man mittels Druck auf den Power-Knopf das Gerät starten

Sobald Android fertig gebooted ist, muss das USB-Debugging aktiviert werden. Das Vorgehen hierzu ist von Version zu Version unterschiedlich.

Nachdem das USB-Debugging aktiviert wurde, geht’s wieder ins Terminal. Hier startet man sicherheitshalber einmal den adb-Server durch und lässt sich anschließend anzeigen, ob ein Gerät gefunden wurde

jbeuth@ubuntu:~$ adb kill-server
jbeuth@ubuntu:~$ adb start-server
* daemon not running. starting it now on port 5037 *
* daemon started successfully *
jbeuth@ubuntu:~$ adb devices
List of devices attached
015d2578a2340614    device

Wurde also ein Gerät gefunden, kann es endlich losgehen.

sudo phablet-flash -b

startet den Zauber, sobald man die Abfrage mit „yes“ bestätigt und Enter gedrückt hat.

Im Terminal sieht man nun erstmal, wie ein paar Dateien heruntergeladen werden. Dies dauert mal mehr und mal weniger lang. Geduld ist eine Tugend 😉

Ist der Download beendet, pusht PPA eine autodeploy.zip auf das Gerät. Dies hat bei meinem Nexus 7 ewig gedauert. Auch hier ist wieder Geduld gefragt.

Anschließend startet das Gerät neu und Ubuntu Touch Preview wird geladen.

 Bitte beachtet, dass es sich wirklich nur um eine Preview-Version handelt. Es funktioniert kaum etwas. Aber Potential steckt da auf jeden Fall drin und ich werde die Sache mit Sicherheit verfolgen und öfter mal darüber berichten 🙂

Wer sein Gerät nach dem Testen wieder auf Android umstellen möchte, lädt sich hier das entsprechende  Image herunter, extrahiert die Datei und führt dann (am besten als sudo)  ./flash-all.sh aus dem entsprechenden Verzeichnis heruas aus, nachdem er adb reboot-bootloader ausgeführt hat.

Counterstrike 1.6 Server erstellen

vor 5 Jahren geschrieben in Linux

Heute möchte ich kurz festhalten, wie man einen CS 1.6 Server unter Ubuntu/Linux installiert.

Eigentlich ist der Vorgang trivial, wenn man weiß wie 😉

Im nachfolgenden Text poste ich erst die einzelnen Befehle und erkläre dann kurz deren Funktion. Anschliessend weise ich auf Probleme hin, die ich bisher hatte und wie ich sie (hoffentlich) gelöst habe.

Kommentare, Tipps und Tricks lese ich gerne – also schreibt was 🙂

Und jetzt geht’s los – auf eigene Gefahr natürlich!

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fail2ban auf Ubuntu 10.04 installieren

vor 5 Jahren geschrieben in Linux, Tips & Tricks

Wer einen (v-) Server sein Eigen nennt, ist mit Sicherheit auch um dessen Sicherheit bemüht. Hier ein kleiner Tipp am Rande

fail2ban ist ein kleines „Tool“, welches einfach verhindert, dass ein potentieller Angreifer unendlich viele Versuche hat, um sich an einem laufenden Service (ssh, ftp, etc) anzumelden.

Zum Installieren reicht unter Ubuntu ein einfaches

sudo apt-get install fail2ban

Anschliessend editiert man die Konfigurations-Datei entsprechend der Wünsche

sudo vim /etc/fail2ban/jail.conf

SSH ist per default abgesichert

[ssh]

enabled = treu
port = ssh
filter = sshd
logpath = /var/log/auth.log
maxretry = 6

Einen pure-FTP-Server sichert man, indem man nachfolgenden Code in de FTP-Sektion einfügt. Der entsprechende Filter ist komischer Weise bereits unter /etc/fail2ban/filter.d/ vorhanden.

[pure-ftpd]

enabled  = true
port     = ftp,ftp-data,ftps,ftps-data
filter   = pure-ftpd
logpath  = /var/log/messages
maxretry = 5

Die Banndauer wird per bantime (am Anfang der Datei) bestimmt. Dabei gibt der Wert die Banndauer in Sekunden an.

Hat man sich alles zurechtkonfiguriert, startet man fail2ban einmal neu und sollte nun etwas sicherer sein.

/etc/init.d/fail2ban restart

 

Update #1 v. 03.04.2013 14:25

Hat man einen MTA (mail transfer agent) installiert, kann man sich auch Mails zuschicken lassen, wenn ein Bann stattgefunden hat.

Dazu setzt man in der jail.conf einfach die gewünschte „action“ ein. Also z.B.

action = %(action_mwl)s

um einen ausführlichen Bericht zu erhalten.

Außerdem muss man den mta-Parameter definieren. Dieser steht eigtl. auf „sendmail“. Ich hab PostFix als MTA installiert und  ihn daher auf „mail“ geändert.

Teamspeak 3 Passwort vergessen

vor 5 Jahren geschrieben in Linux

Es soll ja Leute geben, die sich einfach keine Passworte (Passwörter?) merken können.

Und davon soll es ja wiederum welche geben, die einen Teamspeak 3 Server betreiben.

Ich bin so einer 😀
Und daher will ich hier kurz zeigen, wie man das serveradmin Passwort eines Teamspeak3 Servers wiederherstellt.

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