Ergebnis zur U z N v s I N a A

12. Februar 2012 um 2:40 in Internet von
Artikel aktualisiert am 12.02.2012 um 16:44

Juhu, das Ergebnis zur „Umfrage zur Nutzung von sozialen Internet-Netzwerken am Arbeitsplatz“ ist ausgewertet.

Lange hat es gedauert, bis das Ziel von min. 100 Antworten erreicht war, aber dank der Hilfe einiger Internetzern, hab ich die Zahl doch erreichen können. Vielen Dank an dieser Stelle für das eifrige sharen, +1en, teilen etc 🙂

 

Nun zum Thema 😉
ich habe mich vor Kurzem gefragt, ob eigtl. alle Nutzer von SocialNetworks so Suchtis wie ich sind und auch auf der Arbeit ab und zu einen Blick auf die Pinnwand, die Timeline etc riskieren.

Also hab ich fix ein Formular mit googleDocs erstellt und fortan den Link auf facebook, google+ und twitter propagiert, um Antworten einzuholen.

Das Ergebnis will ich nun hier mit euch teilen 🙂

Bedingung für eine Teilnahme an der Umfrage war, dass der Nutzer in min. 1 SocialNetwork aktiv ist, Arbeitnehmer ist und einen Internetzugang am Arbeitsplatz hat.

Der Altersdurchschnitt lag bei 31 Jahren und es gab vorwiegend männliche Teilnehmer.

 

Die Netzwerke
Schauen wir doch mal, wo die Nutzer sich so rumtreiben. Bei dieser Frage waren Mehrfachantworten erlaubt, so dass sich auch auswerten liess, wer in mehreren Netzwerken aktiv ist.

Die 2. Grafik zeigt eindrucksvoll, dass es einen großen Teil von Nutzern gibt, die mehr als 2 Netzwerke bedienen.

 

Die Nutzung

Das war ja jetzt nicht so spannend. Wird auch nicht spannender – sind ja nur Zahlen und Grafiken. Schauen wir uns dennoch mal an, wie oft bzw. wie lange und zu welchem Zweck diese Netzwerke während der Arbeitszeit genutzt werden.

Das Ergebnis hat mich doch sehr überrascht. Warum? Weil es wirklich Menschen gibt, die am Arbeitsplatz ganz auf die Nutzung von SocialNetworks verzichten.
Krasses Gegenstück dazu ist der Großteil, der zwischen 30Min/Tag und immer online ist.
Find ich schon enorm, wenn man bedenkt, was da an Arbeitszeit flöten gehen könnte. Aber dauerhaft eingeloggt zu sein heisst ja nicht zwingend, dass man dauerthaft damit beschäftigt ist, Kontakte zu pflegen 😉

 

Auch diese Grafik hat mich zuerst überrascht. Ich hatte erwartet, dass der Fokus stärker auf dem privaten Bereich liegen würde. Wenn man allerdings „beides“ genau nimmt, dann tut er (der Fokus) das auch. Somit ist alles ok 🙂

 

Der Zugang und der Arbeitgeber

Die nachfolgende Grafik resultiert aus der Frage, wie der Nutzer seine Netzwerke erreicht (Mehrfachauswahl: Firmenanschluss, Smartphone, privater PC/Laptop).

Die meisten Leute finden über den Firmenansclhuß Zugang zu ihren Netzwerken. Dicht gefolgt von Smartphone-Usern, die (unterstelle ich jetzt mal) nicht unbedingt das teure Datenvolumen des Tarifs verbrauchen, wenn Cheffe ein WLAN bereithält 😉

 

Wenn wir uns das mit dem Firmenanschluss mal merken und dann die nachfolgende Grafik betrachten, wird es noch mal (ganz ganz) kurz interessant. Es geht dabei nämlich um die Akzeptanz der privaten INternet-Nutzung am Arbeitsplatz.

 

Ich habe es mir wirklich gespart, die einzelnen Antworten zu dieser Frage mit der jeweilig abgegeben Antwort auf die Frage zur Nutzungsdauer abzustimmen, aber wenn wir mal davon ausgehen, dass im Mittel etwa 45Min/Tag in sozialen Netzen rumgespielt wird und etwas weniger als die Hälfte der Befragten angeben, sie würden SocialNetworks auch beruflich nutzen, dann verstehe ich nicht, warum der Großteil der Befragten mit „wird toleriert“ geantwortet hat.
Ich hätte ein deutlicheres „Ja“ erwartet.

Auch irritiert mich der große Anteil der „Nein“-Fraktion – sind wohl die Smartphone-Nutzer 😉

 

Fazit
Im Nachhinein ist mir bewusst geworden, dass ich die Ergebnisse noch feiner hätte aufsplitten können. Aber für einen schnellen Überblick reicht es doch.

Die Menschen nutzen am Arbeitsplatz ihre sozialen Netzwerke – teils beruflich, teils privat – und der Arbeitgeber ist weitestgehend damit einverstanden.
Solange es nicht ausartet und jeder seiner Arbeit trotz der Kontaktpflege weiterhin gewissenhaft nachgeht, sollte sowas meiner Meinung nach kein Problem darstellen.

In vielen Firmen gibt es ja schon länger richtige Guidelines in Bezug auf SocialNetworks und deren Nutzung. Find ich gut, da so keine Mißverständnisse entstehen können 🙂

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer!!!

Ach ja, wer die Ergebnisse in Tabellenform haben möchte, um sie selbst auswerten zu können, darf mir gerne schreiben.

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